Stadtvilla von Schwörer Haus

Zu Besuch bei den Fiedlers in ihrer Stadtvilla in Hanglage und mit ökologischem Anspruch. Gemeinsam mit einem Architekten haben sie ein individuelles Fertighaus geplant. Nicht ihr erstes, wie wir erfahren.

Dieses Mal haben sie alles richtig gemacht, haben sich viel Zeit gelassen und ohne Druck geplant. Ein ganzes Jahr lang haben sie sich genau überlegt, wie sie wohnen möchten. Genügt ein großer Esstisch oder wäre eine Frühstückstheke in der Küche praktisch? Möchte man alle Zimmer gemeinsam nutzen oder soll jeder seinen eigenen Rückzugsbereich bekommen? Wäre im Hinblick auf das Alter ein Extrazimmer mit Duschbad im Erdgeschoss sinnvoll, wo gegebenenfalls später einmal eine Pflegekraft übernachten könnte?

Mit seinen ausformulierten Wohnwünschen ist das Ehepaar Fiedler zu einem ortsansässigen Architekten gegangen, der ihnen von SchwörerHaus empfohlen wurde und der die lokalen Bauvorschriften ebenso kennt wie das Bausystem des Fertighausherstellers. Da erst – bei den intensiven Planungsgesprächen zu ihrem zweiten Haus von dem Hersteller – haben die Fiedlers gemerkt, was alles möglich ist und wie individuell man ein Fertighaus planen kann. „Der Architekt hat sich viel Zeit genommen, sich auf unsere Wünsche eingelassen und uns unterstützt. Dabei war er sehr kreativ“, lobt Wolfgang Fiedler.

Stadtvilla am Hang
Nach Hausbesichtigungen im Musterhauszentrum am Firmensitz in Hohenstein und in einem Kundenhaus in ihrer Region – Fertighaushersteller haben viele Kundenhaus-Beispiele und man kann sie immer nach Referenzen fragen –, haben sie dann den Typus der Stadtvilla mit ihrem quadratischen, im Erdgeschoss offen gehaltenen Grundriss und dem eleganten Zeltdach kennengelernt. „Die Stadtvilla hat uns sofort gefallen, ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass man auf unserem Grundstück in Hanglage so ein Gebäude als normales Einfamilienhaus bauen kann“, berichtet Wolfgang Fiedler. Kein Problem für den Architekten. Er entwarf der begeisterten Bauherrenschaft eine Stadtvilla am Hang mit ebenerdigem Zugang zum Garten und vielen Terrassentüren. Die Hanglage brachte sogar Vorteile: Die beiden Garagen konnten ins Haus integriert werden, anstatt wertvollen Baugrund zu verschwenden. Einkäufe können nun trockenen Fußes direkt aus dem Kofferraum nach oben in die Küche transportiert werden.

Im Haus fällt sofort das offene und dabei gemütliche Ambiente auf. Ein toller Mix aus moderner Ausstattung wie dem weißen Bücheregal und persönlichen Lieblingsstücken wie dem schweren Esstisch oder dem Sideboard im Wohnzimmer. Beides hat der Vater der Bauherrin, ein Tischler, in hochwertiger Handarbeit gefertigt. Der Architekt hatte bei der Grundrissplanung alle Möbel eingezeichnet und für jedes Stück genügend Raum vorgesehen, damit es später perfekt zur Geltung zu kommen kann – das macht die persönliche Note aus. Ein schöner Holzboden aus Eiche-Landhausdielen, den das Ehepaar im Schwörer-Ausstattungszentrum zu einem guten Preis entdeckt hatte, dient als verbindendes Element.

Aber auch die Raumaufteilung im Obergeschoss betreffend, haben sich die Eheleute Gedanken gemacht. Gewünscht waren ein gemeinsames Schlafzimmer mit Ankleide und zwei Privatzimmer. Katja Fiedler hat sich ein Nähatelier eingerichtet. „Meine Frau hat für ihr Hobby das schönste Zimmer mit viel Tageslicht und Zugang zu beiden Balkonen bekommen“, sagt Wolfgang Fiedler. Das Zimmer des Hausherrn dient auch als Lese- und Fernsehzimmer. Und fürs Bad hatte der Architekt eine tolle Idee: Dusche und WC sind als sogenannte T-Lösung sichtgeschützt angeordnet – Türen oder Spritzschutz sind nicht nötig, maximale Privatsphäre garantiert. Ein weiteres Highlight: Alle Zimmer haben Zugang zu einem der beiden Balkone. Man merkt: Dieses Mal waren Katja und Wolfgang Fiedler bei Bau und Einrichtung ihres Hauses zeitlich und emotional sehr engagiert.

Aus Erfahrung klug
Das war nicht so, als Wolfgang Fiedler 2003 beschloss in Ruhestand zu gehen und für sich und seine Frau Katja ein erstes Haus zu bauen, ein Refugium nach mehreren beruflich motivierten Umzügen auch über Landesgrenzen hinweg. Aus der Schweiz wollte das Ehepaar damals wieder nach Deutschland ziehen. Ein Fertigbau sollte es sein, denn Katja Fiedler war noch voll berufstätig und man hatte wenig Zeit und Muße. Wolfgang Fiedler hatte Führungspositionen in der Heizkörperbranche inne. Damals entschied sich das Ehepaar für ein Haus in der Nähe von Offenburg, wo Katja Fiedler eine neue Stelle gefunden hatte. Die Qualität war perfekt, trotzdem passte das Haus nicht so ganz. „Wir mussten uns im gemeinsamen Alltag erst kennenlernen und hatten uns auch zu wenig Gedanken über unsere Wohnwünsche gemacht“, erklärt Wolfgang Fiedler. „Ich hätte es gerne etwas mehr gestaltet“, sagt seine Frau rückblickend, „und es hat mich doch mehr zu meiner Familie gezogen als gedacht.“

Der Bauherrin fehlte die Nähe zu ihrer Familie, zur Schwester mit den Kindern und den Eltern. Wegen der häufigen Besuche haben die Fiedlers dort schließlich eine Wohnung bezogen. „Wir waren mal in der Wohnung, mal in unserem Haus in Offenburg, immer mit gepackten Koffern“, erinnert sich Katja Fiedler. „Das war auf Dauer kein Zustand“, bestätigt ihr Mann. Zum Glück gab es da noch dieses Grundstück in Familienbesitz. Das haben sie übernommen, um dort, in der Nähe zu den Verwandten, ihr ganz individuelles Zuhause am richtigen Platz zu bauen.

Ökologie im Blick
Diesmal war den beiden auch der Umweltaspekt wichtig. Es sollte ausschließlich PEFC-zertifiziertes Holz aus der Region rund um den Firmensitz des Herstellers zum Einsatz kommen. Kein Problem, da im firmeneigenen Sägewerk ohne chemische Holzschutzmittel Hölzer zu hochwertigen Baustoffen veredelt werden können. Die eingebaute kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für einen regelmäßigen Luftwechsel und ein gesünderes Raumklima. Eventuelle Schadstoffe aus Möbeln, Putzmitteln oder Essensgerüche bleiben nicht im Raum, sondern werden kontinuierlich nach draußen gelüftet. Das hat auch der große Praxistest von Sentinel Haus Institut gezeigt, bei dem die Raumluft in in solchen Häusern gemessen wurde. Das Haus der Fiedlers hat sehr gute Werte erreicht. Ein Zertifikat bestätigt die hohe wohngesundheitliche Qualität. Wenn’s kuschelig sein soll in der Sofaecke, wird der Kaminofen angeheizt. Die geringen Energiekosten mag man Wofgang Fiedler kaum glauben: „Unsere Heizkosten liegen in der Höhe meines Tageszeitungsabos.“

Weitere Inforamtionen unter www.schwoererhaus.de

Stromkosten senken

Das könnte Ihnen auch gefallen...