Zehn Tipps zum Thema: Sonne richtig nutzen

Die Sonne ist für uns alle Grundvoraussetzung zum Leben, außerdem schafft sie Lebensqualität und schenkt uns Energie. Es gibt vielfältige Arten, sie zu nutzen – gerade auch, was die Themen Energie und Wohnqualität angeht. Aber auch Sonnenschutz ist wichtig. Wir zeigen Ihnen in unseren 10 Tipps, wie Sie die Sonne in Ihrem Eigenheim richtig nutzen und genießen können.

 

1 Strom selbst erzeugen: Eine der besten Möglichkeiten, sich die Kraft der Sonne zu eigen zu machen, ist eine Photovoltaikanlage. Mithilfe dieser Technologie lässt sich Strom aus Sonnenlicht gewinnen. Dafür werden Solarmodule mit Solarzellen auf dem Hausdach genutzt, die das Sonnenlicht in Strom umwandeln. Man kann die so gewonnene Energie dann entweder direkt im eigenen Haushalt nutzen, abspeichern und später nutzen oder aber in das öffentliche Stromnetz einspeisen – hierfür erhält man dann eine Einspeisevergütung. Demnach hilft Photovoltaik uns dabei, Strom zu erzeugen und Kosten hierfür zu sparen. Es ist zudem eine saubere Art der Energiegewinnung, die sehr umwelt- und klimafreundlich ist.

 

2 Wärme selbst erzeugen: Ein großer Teil der Haushaltskosten entfällt auf die Bereitstellung von Wärme. Kuschlig warme Zimmer, eine heiße Dusche – das alles ist selbstverständlich, kostet uns aber auch viel Geld. Natürlich kann niemand auf Heizung und warmes Wasser verzichten, aber mithilfe von Solarthermie können Sie diese Wärme aus der Kraft der Sonne gewinnen und so Ihre Heizung entlasten. Das funktioniert mit Solarkollektoren, wie beispielsweise von Paradigma, in denen Solarflüssigkeit zirkuliert und von der Sonne erhitzt wird. Die daraus gewonnene Wärme kann genutzt werden, um eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen, Trinkwasser zu erwärmen oder beides. Sie liefern auch bei geringerer Sonneneinstrahlung in der kalten Jahreszeit optimale Energieerträge. Auf diese Weise können Sie Heizkosten einsparen und Ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

 

3 Strom speichern: Mittlerweile ist es aufgrund der recht geringen Einspeisevergütung bei Photovoltaikanlagen rentabler, möglichst viel selbst erzeugten Strom im eigenen Haushalt zu nutzen und so möglichst wenig Strom zukaufen zu müssen, als diesen in das öffentliche Netz einzuspeisen. Deshalb sind Stromspeicher besonders sinnvoll, denn sie ermöglichen, dass man überschüssigen Strom abspeichert und ihn dann nutzt, wenn er gebraucht wird. So wird der Eigenbedarf erhöht und die Sonnenenergie lässt sich besonders effizient nutzen. Es gibt viele verschiedene Stromspeicher, wie beispielsweise SOL AE von Austria Email, die speziell für den Einsatz bei Solaranlagen konzipiert wurden. Bei Fronius werden ebenfalls spezielle Stromspeicher angeboten, die effiziente Stromerzeugung und -nutzung möglich machen. Eine innovative Möglichkeit sind auch virtuelle Stromspeicher wie die E.ON Solar Cloud, in der man unbegrenzt eigenen Solarstrom abspeichern und wieder abrufen kann. Sie bauen damit an sonnigen Tagen sozusagen ein Guthaben auf, das Sie dann in den grauen Jahreszeiten oder zum Beispiel für das Elektroauto nutzen können. Auf diese Weise sind sie ganz besonders flexibel.

 

4 Förderungen kassieren: Photovoltaik und Solarthermie sind effiziente Formen der Energiegewinnung und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Energie – sei es zur Stromgewinnung oder Heizwärmeerzeugung. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende. Aus diesen Gründen gibt es staatliche Förderungen für Investitionen in diesem Bereich. Es lohnt sich deshalb, sich schlau zu machen, ob Sie Anspruch auf Zuschüsse haben. Sie können auch einen Energieberater zurate ziehen. Anleitungen, Formulare und viele weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf den Seiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de

 

 

5 Terrasse erweitern: Am liebsten würde man das ganze Jahr über gemütlich draußen auf der Terrasse sitzen und die Wärme genießen. Leider ist das hierzulande aber meist nur für wenige Monate möglich, denn der Sommer ist viel zu kurz. Häufig lässt sich zwar die Sonne blicken, doch draußen ist es bereits recht kalt. Eine Möglichkeit, den Sommer zu verlängern und die Sonne auch an kühleren Tagen im Frühling oder Herbst richtig genießen zu können, sind Terrassendächer, wie beispielsweise von Sunflex. Sie bieten Schutz vor der Witterung und zusätzliche Heizelemente halten die Terrasse auch abends angenehm warm. So kann man beispielsweise auch bei Regen draußen sitzen – Grillpartys müssen also nicht mehr ins Wasser fallen. Und im Sommer bieten die Dächer Schutz vor der Sonne.

 

6 Verschattung: Es gibt kaum etwas Schöneres, als Sonnenstrahlen, die uns aufwärmen und regelrecht strahlen lassen. Im Sommer kann es aber auch etwas zu viel des Guten sein. Wenn die Sonne den ganzen Tag lang scheint, heizen sich Räume schon mal ordentlich auf und es ist stickig und viel zu warm in den eigenen vier Wänden – ein wirklich unangenehmes Raumklima. Um dem entgegenzuwirken und Räume vor Überhitzung zu schützen, ist eines besonders wichtig: Verschattung. Rollläden, wie beispielsweise von Schanz, bieten an der Außenseite der Fenster einen guten Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung und sind deshalb obligatorisch. Das Unternehmen hat zudem für jede Fensterform das passende Angebot.

 

7 Smarte Rollläden: Dass Verschattungssysteme für ein angenehmes Wohnklima besonders wichtig sind, ist zweifellos. Doch moderne Rollläden können viel mehr, als nur vor Hitze schützen. Automatische Modelle wie beispielsweise von Somfy funktionieren durch einfachen Druck auf die Steuerung, ganz ohne Zeit- und Kraftaufwand. Sie lassen sich außerdem in ein Smart Home einbinden und so automatisch und von unterwegs steuern. Auf diese Weise wird Ihr Haus vor Einbrüchen und der Witterung geschützt, auch wenn Sie mal nicht zu Hause sind.

 

 

8 Sonnenschutzfenster: Eine weitere Möglichkeit für den Schutz vor der Sonne sind spezielle Sonnenschutzfenster, die einen großen Teil der Strahlung abhalten und so der Überhitzung entgegenwirken können. So wird angenehmes Schlafen, konzentriertes Arbeiten oder einfach Entspannung in den eigenen vier Wänden auch in den heißen Monaten wieder möglich. Auch wenn sich das Licht auf dem Bildschirm im Arbeitszimmer spiegelt, ist das besonders lästig – Sonnenschutzfenster leisten auch hier Abhilfe.

 

9 Intelligentes Glas: Ein Fenster, das selbst erkennt, wenn zu viel Sonne darauf scheint, und sich dann automatisch verdunkelt – wäre das nicht toll? Was ein wenig verrückt und vielleicht sogar nach Science-Fiction klingt, gibt es tatsächlich schon. Die Rede ist von intelligentem oder schaltbarem Glas, das das Haus vor Überhitzung im Sommer schützt, unabhängig davon, ob Sie gerade zu Hause sind oder nicht. Mithilfe eines Sonnensensors wird das Glas gleichmäßig und automatisch verdunkelt, wenn zu viel Sonne darauf scheint. So müssen Sie nie wieder in ein heißes Zuhause zurückkehren und sich ärgern, dass Sie vergessen haben, die Rollläden zu schließen.

 

10 Wintergärten: Wintergärten sind einfach fantastisch – sie bieten viel Licht, einen schönen Blick nach draußen und schaffen so eine ganz besonders angenehme Wohnatmosphäre. Daher sind sie natürlich auch eine Möglichkeit, die Sonne richtig zu nutzen. Damit es im Sommer nicht zu heiß wird, bedarf es bei Wintergärten aber stets Verschattungssysteme, zum Beispiel Markisen. Gründlich bedenken sollten Sie auch die Ausrichtung Ihres künftigen Wintergartens – in südlicher Richtung fängt er die meisten Sonnenstrahlen auf und Sie können dann durch diese Wärme sogar einen Teil der Heizkosten einsparen.

Stromkosten senken

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