Zehn Tipps: Fenster und Türen

Fenster und Türen haben großen Einfluss auf die Energieeffizienz eines Hauses, bestimmen das Raumklima mit und können Schutz vor Einbrechern bieten – bei diesem wichtigen Thema sollten Sie deshalb nichts dem Zufall überlassen. Schließlich soll die Anschaffung oder Erneuerung eine langfristige Investition sein, die sich auszahlt. Unsere 10 Tipps helfen Ihnen bei der Planung.

 

1. Fenster und Türen zuerst

Die meiste Wärme im Haus geht über die Gebäudehülle verloren. Deshalb macht es Sinn, bei einer Sanierung als erstes Fenster und Türen zu erneuern und erst dann die Heizung passend zum gesunkenen Energieverbrauch zu modernisieren. Kombinieren können Sie die Erneuerung von Fenstern und Türen gleich mit einer effizienten Dämmung, dann stehen Ihnen auch mehr Fördermittel zur Verfügung. Mit modernen Fenstern und Türen sowie der effizienten Dämmung sinkt der Energiebedarf – die Heizungsanlage kann deshalb kleiner dimensioniert sein.

 

2. Gut durchdacht

Position und Größe von Fenstern und Türen sind enorm wichtig. Sie beeinflussen unter anderem die Lichtverhältnisse und auch den Stellplatz im Haus. Wer baut, sollte beides deshalb sorgsam durchdenken und planen. Auf der schattigen Nordseite des Hauses entstehen die größten Wärmeverluste. Breite und hohe Fenster auf der Südseite sorgen für Licht und Wärme – das kann im Winter Energiekosten einsparen, im Sommer aber auch Hitze erzeugen, ein Sonnenschutz ist dann notwendig. Lösungen bietet beispielsweise Warema mit Außenjalousien, Rollläden und innenliegendem Sonnenschutz. Große, bodentiefe Fenster lassen zwar viel Licht hinein, schränken aber auch den Stellplatz ein. Ein Fachbetrieb berät Sie gerne bei der Planung.

 

3. Glasklar energieeffizient

Die Verglasung ist ein wichtiger Faktor dafür, wie viel beziehungsweise wenig Wärme durch die Fenster beziehungsweise die Haustür verloren geht. Dreifachverglasungen sind zwar ein wenig teurer als Zweifachverglasungen, punkten aber dennoch auf ganzer Linie, da sie besonders energieeffizient sind. Diese modernen Wärmeschutzverglasungen helfen Ihnen dabei, den Wärmeverlust auf ein Minimum zu begrenzen und sorgen außerdem dafür, dass bestehende Vorgaben der Energie-Einsparverordnung locker erreicht werden.

 

4. Spezielle Fenstertypen

Jeder Hausbesitzer hat andere Prioritäten und jedes Haus schafft unterschiedliche Verhältnisse. Diese sollten sich auch in der Wahl der Fenster widerspiegeln, denn es gibt für jedes Anliegen die richtige Variante. Wenn Sie Ihre Wohnräume vor Überhitzung im Sommer schützen möchten, könnten Sie auf  Sonnenschutzglas zurückgreifen. Sollten Sie an einer Hauptstraße wohnen, wählen Sie vielleicht Sichtschutzglas, das neugierige Blicke in Ihr Wohnzimmer verhindert. Vor Verkehrslärm schützt spezielles Schallschutzglas. Auch Brandschutz- gläser sind eine sinnvolle Option. Dachfenster, die viel Licht und Luft hineinlassen und Räume optisch vergrößern, bietet beispielsweise das Unternehmen Velux an – mit solch einem passenden Fenster können Sie die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden erhöhen.

 

5. Neu – aber sicher

Egal für welches Fenster oder welche Tür Sie sich entscheiden, Sie sollten unbedingt die Einbruchsicherheit bedenken. Sicherheitsfenster können hier in verschiedenen Varianten schützen. Moderne Außenrollladensysteme schaffen zusätzlich Sicherheit. Auch bei der Auswahl der passenden Tür sollten Sie die Widerstandsklassen (kurz RC für Resistance Class) beachten: RC 1 N bietet beispielsweise Grundschutz gegen körperliche Gewalt wie Schulterwurf, während Bauteile der Klasse RC 6 auch leistungsfähigen Elektrowerkzeugen wie Winkelschleifern und Co. lange standhalten.

 

6. Langweilig? Von wegen!

Wie vielfältig Haustüren sein können, wissen die meisten. Wenn Sie allerdings denken, dass Fenster im Vergleich dazu stets klassisch weiß, viereckig und langweilig sind, dann täuschen Sie sich. Heute gibt es etliche Designs und Varianten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Viele Hersteller bieten ausgefallene Formen an und auch die Farbgebung darf ruhig einmal variieren – wie wäre es beispielsweise mit modernen, grauen Fenstern? Mit dem passenden Look für Ihr Zuhause können Sie spannende Akzente setzen.

 

7. Nicht ohne Rollladen

Rollläden können zum Einbruchschutz, zum geringen Energieverbrauch und zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Sowohl für Fenster als auch für Terrassentüren sollten Sie daher auf moderne Rollladensysteme setzen, wie beispielsweise von Alulux. Rollläden aus Aluminium erzeugen geschlossen ein hoch isolierendes Luftpolster und tragen somit zur Wärmedämmung bei, zudem verringern Sie den Lärm von draußen und halten die Räume im Sommer kühl. Motorisierte Elemente hemmen das Hochschieben des Rollladens und erschweren Einbrechern den Einstieg. Moderne und praktische Rollladensysteme für klassische und ausgefallene Fensterformen bietet beispielsweise auch Schanz an. Gerade für den Wintergarten eignen sich Aluminium-Rollläden des Unternehmens besonders gut, um die sommerliche Hitze draußen zu halten.

 

 

8. Super smart und super praktisch

Wenn Sie Fenster und Türen erneuern, sollten Sie auch über die Einbindung in ein Smart-Home-System nachdenken. So können Sie je nach Anbieter zahlreiche praktische Funktionen nutzen, die Ihnen das Leben erleichtern. Beispielsweise ist es möglich, sich per App zu versichern, dass alle Fenster und Türen im Haus geschlossen sind – Sie müssen nie wieder mit einem mulmigen Bauchgefühl unterwegs sein. Sie können außerdem die Haustür per App steuern und so beispielsweise Ihren Kindern vom Büro aus die Tür öffnen, wenn die ihren Schlüssel vergessen haben. Wenn Sie Fenster und Heizung miteinander vernetzen, können Sie zudem Heizkosten und Geld sparen.

 

9. Vertrauen und Qualität

Niemand möchte nach kurzer Zeit feststellen, dass ein Produkt nicht hochwertig ist oder der Einbau nicht fachgerecht war – besonders, wenn es dabei um langfristige Investitionen wie Fenster und Türen geht. Deshalb macht es Sinn, auf Gütesiegel wie beispielsweise das RAL- Gütezeichen zu vertrauen. Es setzt wichtige Qualitätskriterien voraus. Hohe und gleichbleibende Qualität zu einem angemessenen Preis, kompetente Beratung sowie sorgfältige Leistungen sind wichtige Aspekte. Das RAL-Gütezeichen existiert für Produkte, aber auch für Betriebe wie beispielsweise Kneer-Südfenster – einem der größten Fenster- und Haustürenhersteller in Europa mit langer Tradition.

 

10. Clever sein und sparen

Vor dem Fenster- und Türenkauf lohnt es sich stets, sich über Fördermöglichkeiten genauer zu informieren. Unter Umständen können Sie staatliche Förderungen erhalten. Die KfW Bank bietet Zuschüsse und zinsgünstige Kredite. Wenn Sie sich vorab eine Vor-Ort-Energieberatung wünschen, können Sie gegebenenfalls eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Informieren können Sie sich zum Beispiel bei der örtlichen Verbraucherzentrale.

Stromkosten senken

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