Solarthermie ergänzt die Heizung

sonneSolarthermie als gute Ergänzung zu Wärmepumpe, Pellets oder Brennwertkessel
Ein hoher Ölverbrauch von 3.500 Litern im Jahr ist in einem älteren Einfamilienhaus keine Seltenheit. Mit rund zehn Tonnen Kohlendioxid belastet er das Klima und außerdem die Haushaltskasse mit 2.800 Euro jährlich – ausgehend von einem Ölpreis von ungefähr 80 Cent je Liter. Viele Hausbesitzer denken daher darüber nach, wie sie ihre Heizkosten nachhaltig senken können. Die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) hat verschiedene Heiztechniken verglichen und anhand eines typischen Musterhauses nachgerechnet, welche Sparpotenziale möglich sind und wie schnell sich eine Investition rechnet.

Energiesparpotenziale im Wirtschaftlichkeitsvergleich
Baujahr 1980, eine Wohnfläche von 150 Quadratmetern, im Keller arbeitet ein Standard-Ölkessel mit zentraler Warmwasserbereitung: Von dieser heute noch häufig anzutreffenden Bausituation ist die VdZ in ihrer Beispielrechnung ausgegangen. Bei einem Komplettumstieg auf eine Luft-Wärmepumpe in Kombination mit Solarthermie-Modulen auf dem Dach zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung werden inkl. Montage, Hydraulischem Abgleich und Rohrisolierung rund 29.000 Euro fällig, von denen der Staat fast 2.800 Euro zuschießt. Die jährliche Heizkostenersparnis beläuft sich auf 1.300 Euro. Günstiger in der Investition schneidet ein Brennwertkessel plus Solarenergie ab: Eine Investitionssumme um 20.000 Euro abzüglich des staatlichen Zuschusses von knapp 2.300 Euro erzielt eine jährliche Einsparung von rund 1.500 Euro. Noch stärker, um circa 1.600 Euro, sinken die Heizkosten, wenn zur Solarthermie auf dem Dach ein Holzpelletkessel in den Keller kommt. Rund 26.000 Euro kostet der Umstieg, von denen der Staat fast 4.300 Euro zuschießt.

Gut beraten mit dem Heizungs-Fachmann
Da sich jedes Haus in der Bausubstanz und im Ausstattungsgrad unterscheidet und auch regionale Klimafaktoren eine Rolle spielen, sollte vor der Erneuerung der Heizungsanlage ein Heizungs-Fachbetrieb konsultiert werden. Mit einem standardisierten Heizungs-Check und individueller Beratung erleichtert er die Investitionsentscheidung.

Quelle: VdZ

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