High Five

Foto: Huf Haus

Hoch hinaus. Das ist in Frankfurt am Main keine Floskel, sondern zementierte Wirklichkeit. Anders dagegen der mit seiner Natur noch ursprüngliche Taunus vor den Toren der Mainmetropole. Hier erhebt sich auf fünf Ebenen ein beeindruckender Glaspalast.

Die traumhafte Fernsicht vom in den Hang gebauten Haus (unverkennbar ein HUF-Haus) ist durch die Verglasung über drei Geschosse fast omnipräsent. Besonders am Abend, wenn die Lichter der Frankfurter Skyline glitzern und die Sonne die mächtigen Hochhäuser in ein warmes Licht taucht, genießen die Bauherren auf der großzügig angelegten Terrasse die wunderbare Aussicht.  

Zur anderen Seite hin öffnet sich der Blick in Richtung der bergigen Waldflächen des Vordertaunus mit der landschaftsprägenden Burgruine Königstein. Die Eingangsseite des weißen Fachwerkhauses orientiert sich zur geschützten Hangseite; hier befindet sich auch der Doppel-Carport mit Abstellraum in moderner Flachdachoptik. 

Luftig und leicht geht es auch im Inneren des Hauses weiter: Die Wohnräume sind konsequent offen und transparent mit fließenden Übergängen gestaltet. Bodentiefe Verglasungen sorgen für grüne Aussichten. Durch die umlaufende Balkonanlage sowie die großzügige Holzterrasse am Essplatz ist der Zugang ins Freie nur einen Schritt entfernt.

Im Obergeschoss befinden sich die privaten Räume der Bauherren. Dazu gehören ein großzügiges Badezimmer mit bodengleicher Dusche, komfortabler Badewanne und Holzwaschtisch sowie ein gemütliches Schlafzimmer mit Blick auf die bewaldeten Hügel. 

Das Reich der beiden Töchter erstreckt sich auf ca. 75 m² im Untergeschoss: Schlafräume, ein Gästezimmer sowie ein Badezimmer gibt es hier. Durch große Hebe-Schiebe-Elemente gelangt man schwellenlos über eine imposante Steinterrasse zum Außenpool. Hier auf der Südseite gibt es Sonne satt – ein Sprung ins kalte Wasser ist an heißen Sommertagen mehr als willkommen! 

Unglaubliche zwölf Meter Höhenunterschied mussten die Experten von GartenART (HUF Firmengruppe) bei ihrer Garten- und Landschaftsplanung berücksichtigen, um ein grünes Paradies im Einklang mit der Architektur des Hauses zu schaffen. Die Außenanlagen sind in fünf terrassierte Ebenen gegliedert, die die Ansprüche der Familie an die unterschiedlichen Funktionsbereiche erfüllen. 

Eiskalte Heizungslösung

Besonders grün ist auch die Heizung, für die sich die Bauherrenfamilie entschieden hat: Eine ressourcenschonende Eisspeicherlösung. Diese besteht aus einer Zisterne, die komplett unter der Erdoberfläche vergraben wurde.

Im Inneren der Zisterne befinden sich große Spiralen aus Leitungen, in denen eine frostsichere Flüssigkeit (Sole) zirkuliert. Diese Spiralen teilen sich in einen Entzugswärmetauscher und einen Regenerationswärmetauscher auf. Sind alle Leitungen sowie Ab- und Zuflüsse installiert, wird die Zisterne mit Wasser gefüllt, das anschließend als Energielieferant dient. Während des Betriebs entzieht der erste Wärmetauscher dem flüssigen Wasser die Energie und leitet sie weiter an die eigentliche Wärmepumpe. Dort findet der Verdichtungsprozess statt, bei dem ein Kältemittel zunächst verdampft und anschließend komprimiert wird. Die dabei entstehende Wärme lässt sich sowohl für die Heizung als auch zur Warmwasserbereitung nutzen.

Wenn das Wasser die Wärme an den Entzugswärmetauscher abgibt, sinkt seine Temperatur und es gefriert allmählich. Damit die Zisterne keinen Schaden nimmt, wurden die Leitungen so verlegt, dass die Vereisung von innen nach außen erfolgt. Der Regenerationswärmetauscher führt der Zisterne Wärme aus acht Solar-Luftkollektoren zu, die auf dem Flachdach-Carport montiert sind. Zusätzlichen Komfort bietet die Fußbodenheizung im Erd- und im Obergeschoss sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

Smart gesteuert

Kontrolliert gesteuert, ist auch das gesamte Haus. Als Smarthome konzipiert werden die meisten Gebäudefunktionen auf Basis einer KNX-Lösung gesteuert. Mit dabei: Licht-, Jalousiesteuerung, Raumtemperaturregler und Außerhausschalter. Für die Bauherren sichtbar ist dies alles über eine Visualisierung von Hersteller Hager, dem „Domovea“-System. Dank der Visualisierung wird das Zuhause anfassbar: durch Touchfunktionen, flexiblen Zugriff von überall mit beliebigem Windows Computer, iPad oder iPhone aus dem hausinternen Netzwerk oder von unterwegs. Ein Highlight ist auch das Soundsystem. Im ganzen Haus sind Sonos Speaker platziert. Vernetzt mit dem WLAN, also ohne Lautsprecherkabel. So wird aus dem Haus über Frankfurt nicht nur ein optisches Vergnügen, auch der Sound stimmt.

Mehr Informationen unter: www.huf-haus.com

Stromkosten senken

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