Aus alt wird smart

 

Einen Neubau planen und auf ein vorhandenes Fundament bauen. Nach diesem Prinzip ist dieses moderne, lichtdurchflutete Haus entstanden. Das Fundament war ein Haus aus den 60er-Jahren – schlecht gedämmt und ungünstig geschnitten. Bis auf den Keller wurde alles abgerissen.

Wer eine gebrauchte Immobilie erwirbt, stellt sich in der Regel die Frage: Welche Teile des Hauses sollten modernisiert werden? Wenn der Modernisierungsaufwand jedoch zu hoch ist, kann ein Abriss mit anschließendem Neubau die bessere Variante sein. So erging es Familie Maierhofer aus dem Westerwald, die ein Grundstück mit einem sanierungsbedürftigen Haus kaufte. Denn Experten wissen: Angesichts der strengen Vorgaben zur energetischen Sanierung können Umbaukosten für ein bestehendes Haus schnell explodieren. Besonders Gebäude aus den 50er- bis 70er-Jahren werden kostenmäßig häufig zu einem Fass ohne Boden. Alternativ lassen sich Teile abreißen und neu aufbauen. Der Fertighausspezialist Fingerhut Haus hat genau so ein Projekt für die Maierhofers umgesetzt.

Da der Keller des ursprünglichen Hauses erhalten bleiben sollte, mussten die dadurch gegebenen Voraussetzungen berücksichtigt werden. Der Keller wurde dabei leicht verändert. So wurde zum Beispiel das Treppenhaus verlegt und dem Heizraum ein neuer Platz gegeben, damit die Pelletheizung mit Sacksilo und großem Pufferspeicher Platz findet. Dabei haben die Planer mittels CAD-Planung und 3-D-Illustrationen mehrere Varianten konzipiert, bis für die Bauherren der ideale Haus- und Grundriss gefunden war.

Ökologie im Smart Home

Auch die Haustechnik spielte beim Neubau eine entscheidende Rolle. Hier fand man eine umweltfreundliche und ökonomische Lösung: Aufgrund des vorhandenen Kellers war eine Pelletheizung mit Sacksilo die passende Wahl. In Kombination mit einer Solarthermieanlage heizt die Familie jetzt ökologisch und kostensparend. Zusätzlich minimiert die Wärmedämmung der „ThermLiving-Wand“ von Fingerhut die Heizkosten. Die bei dieser ganzheitlichen thermischen Gebäudeaußenhülle eingesetzten natürlichen Baustoffe speichern überschüssige Feuchtigkeit zwischen und geben sie bei trockener Luft wieder ab. Es handelt sich dabei um ökologische, nachhaltige Dämmstoffe, die kein Polystyrol enthalten. Durch die diffusionsoffene Gebäudehülle wird das Raumklima konstant auf bestmöglichem Niveau gehalten und die Fassade hält auch bei Wind und Wetter dauerhaft stand.

Wohlfühlen im Smart Home

Ein weiterer Fokus, der das Wohlgefühl unterstreicht, lag auf der Lichtdurchflutung im gesamten Haus. Der Wohn-Ess-Bereich ist zwar untypisch nach Nordwesten ausgerichtet, ist aber durch auf drei Seiten angeordnete große Fenster und Schiebetüren nahezu zu jeder Tageszeit lichtdurchflutet. Vor dem Keller wurde ein Flachdachanbau auf eine Metallkonstruktion aufgeständert, der vor dem eigentlichen Gebäude „schwebt“. Die daraus entstandene Dachterrasse ist vom Balkon im Erdgeschoss und aus beiden Kinderzimmern im Dachgeschoss zu erreichen. Im gesamten Haus wurden viele, zumeist bodentiefe Fenster eingesetzt.

Smart im Home

Zusätzlich wurde eine Smart-Home-Technik in den Neubau integriert, über die die Heizung, Warmwasserbereitung, Rollläden, Licht und Sicherheitstechnik gesteuert werden kann. So können auch von außen Raffstores zur Beschattung runtergefahren werden und die Familie hat auch an sehr warmen Tagen ein angenehm temperiertes Haus. Insgesamt wohnt Familie Maierhofer heute in einem Haus, das exakt ihren Vorstellungen entspricht. Durch die detaillierte Planung wurde unter Berücksichtigung aller baulichen Besonderheiten und baubehördlichen Herausforderungen ein individuelles Eigenheim geschaffen.

Mehr Informationen unter: www.fingerhuthaus.de

Stromkosten senken

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